Fotoausstellung „Glanzlichter 2008“ des 10. Internationalen Naturfoto-Wettbewerbes von projekt natur & fotografie bis 16. August 2009 im Naturparkzentrum Wachtendonk
87 hervorragende Fotografien in den fünf ständigen Kategorien „Prächtige Wildnis, Schönheit der Pflanzen, Künstler auf Flügeln, Säugetiere, Natur als Kunst“ sowie in den speziell für diesen Wettbewerb zugelassenen drei Kategorien „Lebensraum Wüste", "Welt der Steine" und "Tiere der Berge" werden präsentiert. Außerdem gibt es einen besonderen "Nachwuchs-Preis" für jugendliche Fotografen und erstmals den "Fritz Pölking-Preis". Insgesamt sind wieder super schöne Bilder prämiert worden und so mach gelungener Schnappschuss aus der Tier- und Pflanzenwelt im Bild festgehalten worden.
Diesmal hatten 763 Fotografen am 10. Internationalen Naturfoto-Wettbewerbes von projekt natur & fotografie teilgenommen, das ist neuer Glanzlichter-Rekord. Die Teilnehmer kommen aus 28 Ländern und sie haben insgesamt 9.123 Bilder für die Jurierung eingereicht. Die Jury bildeten Gisela Pölking, Fotografen-Meisterin; Hans-Martin Braun, Naturfotograf sowie Mara Fuhrmann, Naturfotografin und Veranstalterin des Wettbewerbes "Glanzlichter“.
Der von projekt natur & fotografie ausgeschriebene Wettbewerb ist der einzige für die Öffentlichkeit jährlich durchgeführte internationale Naturfoto-Wettbewerb dieser Art in Deutschland.
Die Fotografien, der aus dem In- und Ausland stammenden Preisträger 2008, sind in einem Katalog von projekt natur & fotografie herausgegeben worden. Der Katalog "Glanzlichter 2008" kann im Naturparkzentrum Wachtendonk zum Preis von 18 Euro erworben werden.
Die Ausstellung kann dienstags bis sonntags von 9 bis 12.30 Uhr und von 13 bis 17 Uhr im Naturparkzentrum Wachtendonk Haus Püllen, Feldstrasse 35, 47669 Wachtendonk bis zum 16.8.2009 besichtigt werden. Der Eintritt ist kostenlos.
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Löwe, Krüger Nationalpark
Gesamtsieger des Fotowettbewerbes „Glanzlichter 2008“
Angeschaut
Löwe, Krüger Nationalpark, Mpumalanga, Südafrika
Maik Aschemann, Deutschland
Für Maik ist es ein eindrucksvolles Erlebnis, Raubtiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten und zu fotografieren. Doch denkt er an die großen Räuber Afrikas, muss er gestehen, dass die zweitgrößte Raubkatze der Erde, der Löwe, für ihn eine besondere Stellung im Reich der wilden Tiere einnimmt.
Egal wie oft er Löwen beobachtete, gleich ob beim Spiel, beim Faulenzen oder bei der Jagd, immer wieder ist er beeindruckt von der Persönlichkeit dieser anmutigen Großkatzen. Und wenn er sich die Frage stellt, worin der Grund dieser Ausstrahlung liegt, bleibt ihm nur eine Antwort: es ist der unverwechselbare Blick eines Löwen. Nach vielen Versuchen gelang es Maik, ein Porträt eines Löwen im Krüger Nationalpark in Südafrika zu machen, bei dem er das Gesehene auf das Wesentliche reduzieren konnte. Es entstand ein ruhiges, dezentes und dabei außergewöhnliches Foto.
Und genau aus diesem Grund ließ das zum Wettbewerb eingereichte Bild auch die Jurymitglieder nicht los. Es lag da unter den vielen exzellenten anderen Bilder und Dias der Kategorie und die Blicke der Juroren wurden immer wieder angezogen von den Augen des Löwen. Die Juroren hatten das Gefühl, der Löwe beobachtete sie bei ihrer Arbeit. Und je näher sich die Jury zur Entscheidung des Gesamtsiegers befand, je intensiver wurde der Blick und zum Schluss war die Jury sich einig, dieses Porträt bewirkt etwas ganz Besonderes.
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Sphinx II, Utah, USA
Eins von zehn Bildern in der Kategorie „Magnificent Wilderness“
Sphinx II,
Gobelin Valley, Utah, USA
Lorenz, Holger, Deutschland
Im Globelin Valley haben die Elemente eine Armee von Kobolden, Zwergen und Fabelwesen aus den Sedimenten geformt. Ein idealer Platz für Fotografen, die Architektur der Natur zu bewundern. Die ständig wechselnden Lichtspiele wurden an einem Neujahrstagmorgen eingefangen.
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Eisvögel, Mittelrhein
Eins von zehn Bildern in der Kategorie „Artists on Wings“
Dreierpack, Eisvögel, Mittelrhein, NRW, Deutschland
Liedtke, Bernd, Deutschland
Im letzten Frühjahr kamen diese noch recht unvorsichtigen Jungvögel des Eisvogels kurz nach dem Verlassen der Brutröhre für wenige Tage an eine Teichanlage. Dort waren die Altvögel während des Winters regelmäßig gefüttert worden. Immer wieder saßen die Jungvögel an den ersten beiden Erkundungstagen zu dritt nebeneinander und beobachteten ihre Umgebung.
Bernd bat den Inhaber des Grundstücks, einen Stock vorsichtig über den oberen Rand des Verstecks zu schieben. Neugierig folgten die Blicke der Eisvögel dieser Bewegung. Bald war für Bernd der optimale Blickwinkel erreicht und er konnte sein Wunschbild machen.